Lüdinghausen. Am Samstag, den 17. Oktober 2026, empfingen Julia und Priester Stefan Obermann in der Neuapostolischen Kirche Lüdinghausen den kirchlichen Segen zu ihrer Hochzeit. Den Gottesdienst feierte der Gemeindevorsteher Priester Michael Wild mit Familienangehörigen, Freunden und der Gemeinde.
Als Grundlage für den Gottesdienst wählte Priester Wild das Bibelwort aus 1. Johannes 4,12: „Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns und seine Liebe ist in uns vollkommen.“
Gottes Liebe ist vollkommen
Die Liebe Gottes stand im Mittelpunkt der Verkündigung. Während menschliche Liebe von Gefühlen und Stimmungen beeinflusst werde, sei Gottes Liebe beständig und unveränderlich. Sie begleite die Menschen auf ihren Lebenswegen, schenke Trost in schwierigen Zeiten und eröffne neue Perspektiven. Jesus Christus habe diese Liebe durch sein Handeln sichtbar gemacht. Auch in der Ehe komme es darauf an, Liebe nicht nur zu empfinden, sondern sie im täglichen Miteinander zu leben. Gegenseitiges Vertrauen, Achtung, Respekt und Wertschätzung seien wichtige Grundlagen einer beständigen Partnerschaft. Wo Menschen füreinander einstehen und einander mit Liebe begegnen, werde Gottes Liebe erfahrbar.
Gemeinsam auf dem Lebensweg
In seiner persönlichen Ansprache ermutigte der Gemeindevorsteher Julia und Stefan, auch in schwierigen Zeiten auf Gottes Nähe zu vertrauen und die gegenseitige Liebe als wertvolles Geschenk zu bewahren. Einen besonderen musikalischen Akzent setzte das vorgetragene Lied „Dieser eine Moment“. Mit den Worten „Für immer ab jetzt“ wurde der Gedanke einer gemeinsamen Zukunft aufgegriffen.
Ja-Wort und Hochzeitssegen
Vor Gott und der Gemeinde bekräftigten Julia und Stefan mit ihrem Ja-Wort ihren Entschluss, den weiteren Lebensweg gemeinsam zu gehen und in guten wie in schwierigen Zeiten füreinander einzustehen. Anschließend spendete Priester Michael Wild dem Brautpaar den kirchlichen Hochzeitssegen. Er bat um Gottes Begleitung und Fürsorge sowie um Liebe, Vertrauen und Zusammenhalt für die gemeinsame Zukunft. Frieden und Geborgenheit sollten das Familienleben prägen. Jesus Christus und das Wirken des Heiligen Geistes sollten dem Paar Kraft und Orientierung schenken. Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Ich bete an die Macht der Liebe“ fand der festliche Traugottesdienst seinen Abschluss.
© Bezirk Herne
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