Herne. Ein besonderer Abschluss erwartete die Teilnehmenden des Jugendgottesdienstes des Bezirks Herne am Sonntag, 15. Februar 2026, in der Gemeinde Castrop-Rauxel-Süd: Nach dem Gottesdienst übergaben Jugendliche einen Scheck über 4.250 Euro für das Projekt „Jugend bewegt“.
Über mehrere Monate hinweg hatten sich die Jugendlichen mit verschiedenen Aktionen für das Projekt engagiert. Immer wieder gab es selbstgebackene Kuchen und Waffeln nach Gottesdiensten für Gemeindemitglieder, Freunde und Gäste gegen eine Spende. Dabei wurden die Aktionen bewusst über die Grenzen einzelner Gemeinden hinaus organisiert. So kamen immer wieder zwei oder drei Gemeinden zusammen, sodass die Jugendlichen ihre Kuchen- und Waffelaktionen nach und nach in nahezu allen Teilen des Bezirks Herne durchführen konnten.
Zuletzt beteiligten sie sich am 11. Januar 2026 am gemeinsamen Jahresauftaktgottesdienst der Gemeinden Olfen, Lüdinghausen und Selm in Selm. Auch dort waren die Jugendlichen mit einer Kuchenaktion vertreten und sammelten Spenden für das gemeinsame Projekt.
Viele einzelne Aktionen und die Unterstützung zahlreicher Spender führten schließlich zu dem beachtlichen Gesamtergebnis von 4.250 Euro.
Videogruß von Apostel Otten
Vor der Scheckübergabe meldete sich Apostel Franz-Wilhelm Otten mit einer Videobotschaft zu Wort. Er bedankte sich herzlich bei den Jugendlichen und allen, die die Spendenaktion unterstützt hatten.
Mit den Mitteln von „Jugend bewegt“ wird aktuell unter anderem der Ausbau einer Schule in Quipungo in Angola unterstützt. Dadurch erhalten Kinder Zugang zu Bildung und damit eine wichtige Perspektive für ihre Zukunft. Für seine Botschaft bedankte sich die Gemeinde mit Applaus.
„Jugend bewegt“ – Hilfe mit nachhaltiger Wirkung
Anschließend stellten Alina und Max vom Team „Jugend bewegt“ die Initiative und einige der bereits verwirklichten Projekte vor. „Jugend bewegt“ besteht seit 2002 und unterstützt Projekte für Kinder und Jugendliche in den von der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland betreuten Ländern. Im Mittelpunkt stehen nachhaltige Hilfen, die den Menschen langfristig zugutekommen. Als Beispiele berichteten Alina und Max von einem Brunnenbau im Niger, einer Plantage im Senegal sowie einem Jugendheim in Guinea-Bissau mit Lernräumen, Computerkursen und Sportmöglichkeiten. Besonders anschaulich wurde die Wirkung der Spenden am Beispiel des Brunnenprojekts: Mit einer Summe in vergleichbarer Größenordnung konnte dort ein Brunnen errichtet werden, der Hunderte Menschen mit Wasser versorgt.
Die gesammelten Spendengelder fließen vollständig in die Hilfsprojekte. Die administrativen Kosten werden von der Kirche getragen. Ein fortlaufend gespeister Fonds ermöglicht es zudem, auf konkrete Hilfsbedarfe in den betreuten Ländern zeitnah zu reagieren.
Zum Abschluss nahmen Alina und Max den symbolischen Scheck entgegen. Gemeinsam mit den Jugendlichen und Jugendbetreuern wurde die Übergabe im Bild festgehalten. Damit fand eine Aktion ihren sichtbaren Abschluss, an der sich über viele Monate hinweg Jugendliche, Gemeinden und zahlreiche Unterstützer aus dem gesamten Bezirk Herne beteiligt hatten.
© Bezirk Herne
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