Selm. In einem festlichen Traugottesdienst am 1. August 2026 empfingen Jaqueline und Jonas Jansen den kirchlichen Segen zu ihrer Hochzeit. Im Kreis ihrer Familie, Freunde und der Gemeinde feierten sie diesen besonderen Tag in der Neuapostolischen Kirche Selm. Den Trausegen spendete der Gemeindevorsteher, Priester Michael Wild.
Bereits der Einzug der Braut setzte einen persönlichen musikalischen Akzent. Mit dem Lied „Dank dir“ von Sarah Connor wurde ein Gedanke aufgegriffen, der sich durch den gesamten Gottesdienst zog: Wie wertvoll es ist, einen Menschen an seiner Seite zu wissen, mit dem man das Leben und seine Höhen und Tiefen teilen kann.
Als Grundlage seiner Predigt wählte Priester Wild das Bibelwort aus 1. Korinther 13,13: „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“ Glaube, Hoffnung und Liebe stellte er als wichtige Begleiter für den gemeinsamen Lebensweg heraus. Glaube bedeute auch, aneinander zu glauben und einander zu vertrauen. Hoffnung gebe Kraft und Zuversicht für die Zukunft. Die Liebe aber sei das verbindende Element, das nicht nur in Worten, sondern vor allem im täglichen Miteinander sichtbar und erfahrbar werde. Dabei erinnerte Priester Wild auch an die Hochzeit zu Kana. Als dort der Wein ausging, verwandelte Jesus Wasser in Wein und half aus einer unerwarteten Notlage. Die Begebenheit zeige, wie wertvoll es sei, Jesus Christus in das eigene Leben und die Gemeinschaft einzubeziehen.
Persönliche Worte und Trausegen
Eine besondere Überraschung für das Brautpaar war eine persönliche Ansprache von Petra Jupe, der Tante der Braut. Sie erinnerte an Jaquelines bisherigen Lebensweg und richtete zugleich den Blick auf das gemeinsame Leben des Paares. Ein Gedanke blieb dabei besonders im Gedächtnis: „Wo Liebe ist, wird das Unmögliche möglich.“ Vor der Segenshandlung ging Priester Wild auf die soziale und fürsorgliche Haltung von Jaqueline und Jonas ein, die sich auch in ihren Berufen als Erzieherin und Lehrer widerspiegelt. Für andere da zu sein, zu unterstützen und Verantwortung zu übernehmen, sei Ausdruck einer Liebe, die sich im Handeln zeige. Vor Gott und der Gemeinde gaben sich Jaqueline und Jonas schließlich das Ja-Wort. Anschließend empfingen sie den Segen Gottes für ihre Ehe und ihre Familie mit ihren beiden Söhnen Janosch und Jonathan.
Musikalische Beiträge gaben dem Traugottesdienst einen besonders persönlichen und emotionalen Rahmen. Mit dem Wunsch, dass Glaube und Hoffnung das Paar begleiten und die Liebe stets „die größte unter ihnen“ bleiben möge, endete der Gottesdienst.
© Bezirk Herne
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