Selm. Am ersten Weihnachtstag, dem 25. Dezember 2025, feierte Bezirksapostel Stefan Pöschel den Weihnachtsgottesdienst in der Gemeinde Selm. Auch die Gemeinde Lüdinghausen nahm an diesem besonderen Gottesdienst teil. Ein herausragender Akzent war der Segen zur Gnadenhochzeit von Willi und Elli Krumm.
Grundlage der Predigt bildete das Bibelwort aus Philipper 2, Verse 5 bis 7:
„Seid so unter euch gesinnt, wie es der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht: Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.“
Bezirksapostel Pöschel machte deutlich, dass Weihnachten das Fest der Liebe Gottes sei. Gott habe den Menschen aus Liebe geschaffen und ihn trotz aller Abwendung niemals aufgegeben. Diese Liebe sei sichtbar geworden, indem der Sohn Gottes seine Herrlichkeit zurückstellte und Mensch wurde. In Jesus Christus habe Gott den entscheidenden Liebesbeweis gegeben und den Weg zur Versöhnung eröffnet. Weiter führte er aus, dass Gott von den Menschen keine Vollkommenheit erwarte, sondern die Erwiderung seiner Liebe. Diese zeige sich nicht nur in Worten, sondern vor allem in Taten. Zwei wesentliche Ausdrucksformen seien dabei Demut und Dienen. Demut bedeute, den eigenen Stolz zurückzustellen, Gottes Autorität anzuerkennen und sich seinem Willen unterzuordnen. Dienen heiße, die eigenen Gaben nicht zur Selbstdarstellung, sondern zum Wohl der Mitmenschen einzusetzen.Der Bezirksapostel erinnerte zudem daran, dass Jesus Christus in den Augen der Menschen oft als schwach erscheine – ebenso seine Kirche und ihre Diener. Gerade darin werde jedoch Gottes Kraft sichtbar. Christus werde sein Werk vollenden, auch wenn der Glaube daran bei vielen abnehme.
Predigtbeitrag von Apostel Zisowski
Apostel Thorsten Zisowski griff die weihnachtliche Botschaft in seiner Predigtzugabe lebensnah auf. Er betonte, dass Weihnachten eine besondere Zeit und der Weihnachtsgottesdienst ein besonderer Gottesdienst sei. Die weihnachtliche Botschaft solle jedoch nicht nur für wenige Tage gelten, sondern den weiteren Lebensweg begleiten. Wer vom Evangelium spreche, komme am Wort Liebe nicht vorbei: Weihnachten sei Ausdruck reiner, unverfälschter Liebe Gottes zu den Menschen.
Segen zur Gnadenhochzeit
Einen besonderen Höhepunkt bildete die Gnadenhochzeit von Willi und Elli Krumm. Bezirksapostel Pöschel machte deutlich, dass ein weiterer Segen nichts „Verbrauchtes“ ersetze, sondern erneute Zuwendung Gottes hinzukomme – als besondere Kraft und Begleitung für den weiteren gemeinsamen Lebensweg. Als Geleitwort nannte er Psalm 115: „Der Herr denkt an uns und segnet uns. Er segnet, die den Herrn fürchten, die Kleinen und die Großen. Der Herr segne euch, euch und eure Kinder.“ Der Satz „Der Herr denkt an uns“ sei dabei nicht als bloße Umschreibung zu verstehen, sondern als Ausdruck des liebevollen Zuwendens Gottes. Der Segen Gottes sei im Leben des Jubelpaares vielfältig sichtbar geworden – im familiären Umfeld ebenso wie im Gemeindeleben.
© Bezirk Herne
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.