Herne – Gemeinde. Im Rahmen des Gottesdienstes am Sonntag, 12. Oktober 2025, empfingen Daniel und Stefanie Merker den Segen zu ihrer Silberhochzeit. Den Gottesdienst feierte Bezirksältester Horst Knauf mit der Gemeinde Herne.
Grundlage des Gottesdienstes war das Bibelwort aus Hebräer 13,16: „Vergesst nicht, Gutes zu tun und mit anderen zu teilen, denn an solchen Opfern hat Gott Gefallen.“
Gutes tun als Ziel des Glaubens
In seiner Predigt sprach der Bezirksälteste darüber, wie wichtig es sei, den Glauben über viele Jahre hinweg zu bewahren, gerade in einer Zeit, in der dies nicht immer leichtfällt. Der Blick auf Jesus Christus, der stets Gutes tat und den Menschen half, solle auch heute Vorbild sein. Zentrales Anliegen sei, Gutes zu tun und zu teilen, denn das, was wir von Gott empfangen, wird dadurch nicht weniger.
Mit liebevollen Worten wandte sich der Bezirksälteste an das Silberpaar: Wie schön ist es, jemanden an seiner Seite zu haben, der da ist, der betet und trägt. Stefanie und Daniel haben sich über viele Jahre aktiv in die Gemeinde eingebracht, als Diakonin und Priester der Gemeinde Herne, in der Musik und im Glaubensleben. Auch dies, sei eine Form des Teilens. Wer dem Nächsten diene, diene immer auch Gott, denn wir alle sind seine Geschöpfe.
Die Ehe in Ehren halten
In seinem Predigtbeitrag betonte Priester Matz, dass die Ehe in Ehren gehalten werden solle. Ein Gebot, das Daniel und Stefanie in den vergangenen 25 Jahren sichtbar gelebt haben. Er erinnerte daran, dass Opfer stets von Liebe und Dank getragen sein sollten, denn wenn wir Liebe oder Dank vor das Opfer setzen, bekommt es einen ganz anderen Wert. Es sei kein Verzicht mehr, sondern Ausdruck der Freude.
Segenshandlung im Zeichen der Liebe
Musikalisch eingeleitet wurde die Segenshandlung zur Silberhochzeit vom Jugend- und Gospelchor mit dem Lied „Simple Gifts“. In bewegenden Worten beschrieb der Bezirksälteste das gemeinsame Leben des Paares als eine Partnerschaft, in der man sich gegenseitig anlehnen könne. „Lehn dich bei mir an“, dieser Gedanke habe ihr gemeinsames Leben geprägt. Er erinnerte daran, dass eine Ehe auch Kämpfe kenne, aber wer kämpft, zeige, dass ihm etwas wert ist, dass er es nicht verlieren will. Beide haben ihre Fähigkeiten über viele Jahre gerne zur Ehre Gottes eingebracht, sei es durch Amt, Musik oder durch das „Zeitopfer“ für die Gemeinde. Mit einem Verweis auf das Buch des Predigers hob der Bezirksälteste hervor, wie wichtig es sei, sich gegenseitig zu stützen und zugleich Gott als das „dritte Band“ in der Ehe zu wissen. In diesem Sinn dankte er dem Silberpaar für 25 Jahre gelebte Liebe, Treue und sichtbare Glaubensgemeinschaft, denn sie haben dem Herrn in Liebe und Treue gedient und ihm Ehre bereitet.
© Bezirk Herne
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