Ruhrgebiet/Cuxhaven. Ende Mai – Anfang Juni 2025 erlebten die Jugendlichen aus den Bezirken Ruhr-Mitte, Recklinghausen, und Herne zum ersten Mal eine Mehrtagesfahrt in neuer Konstellation. Im Vorfeld der Fahrt trafen sie sich zu einem gemeinsamen Freizeitnachmittag, erlebten auf der Hinfahrt den Christi Himmelfahrt Gottesdienst in Bremen und verbrachten ereignisreiche Tage in Cuxhaven. Ein gemeinsamer Jugendgottesdienst in Herne rundete das Jugendprojekt ab.
Erstes Kennenlernen in Rotthausen
Am Samstag, 5. April 2025, trafen sich die Jugendlichen der drei Bezirke erstmals zu einer gemeinsamen Freizeitveranstaltung in der Gemeinde Gelsenkirchen-Rotthausen. Ziel war es, einander kennenzulernen, bevor es im Mai gemeinsam auf große Fahrt gehen sollte. In Form einer kleinen Olympiade mit verschiedenen Stationen – vom Hammerschlagen über einen Geschmackstest mit verbundenen Augen bis hin zum Bobbycar-Parcours – erlebten die Teilnehmenden Spiel, Spaß und Teamgeist. Auch Volleyballspielen und gemeinsames Grillen standen auf dem Programm. Besonders kreativ wurde es bei der Gestaltung eines gemeinsamen Banners – passend zum Motto der Fahrt, das an diesem Tag ebenfalls gewählt wurde: „Gemeinsam statt einsam!“
Mehrtagesfahrt nach Cuxhaven
Über das Christi-Himmelfahrtswochenende – von Donnerstag, 29. Mai bis Sonntag, 1. Juni 2025 – machten sich über 90 Jugendliche und Betreuende aus den drei Bezirken auf den Weg nach Cuxhaven. Den Auftakt bildete der Gottesdienst am Himmelfahrtstag in der Gemeinde Bremen-Arsten, den Priester Klaus Meyer leitete. Bereits auf der Hinfahrt wurde im Bus Lieder geprobt – die musikalische Mitgestaltung des Gottesdienstes war Teil der Fahrtvorbereitungen. Die Gemeinde vor Ort empfing die Jugendlichen mit großer Herzlichkeit und bot einen kleinen Imbiss vor und nach dem Gottesdienst an.
In Cuxhaven angekommen, wurden Fahrräder ausgeliehen, Zimmer bezogen und erste Informationen ausgegeben. Am Freitag teilte sich die Gruppe je nach Interesse auf: Während ein Teil per Boot zu den Seehundbänken fuhr, besuchte die Anderen den Klettergarten oder das Wellenbad. Die Anreise zu den Programmpunkten erfolgte per Fahrrad – für Teilnehmende mit eingeschränkter Mobilität stand ein interner Bustransfer zur Verfügung.
Am Abend wurde im Innenhof der Jugendherberge gemeinsam gegrillt. Später startete eine nächtliche Wanderung mit verschiedenen Stationen und Aufgaben, bei der die Jugendlichen in kleinere Teams aufgeteilt waren.
Der Samstag begann mit der Rückgabe der Fahrräder und mündete in eine Strandolympiade mit unterschiedlichsten Herausforderungen: Edelsteinsuche im Sand, Esslöffel-Schaufelgraben, Kugelbahnbau, Wassertransport mit Schwämmen, Tauziehen im Wasser, Beachvolleyball, kreative Wasserschlachten und ein ausgelassenes Wattspiel im Schlick sorgten für Spaß, Teamgeist und viele unvergessliche Momente. Am Nachmittag probte der Jugendchor, bevor eine von Antonia und Elias moderierte Jugendstunde stattfand, die mit ihrer lebendigen und persönlichen Art alle begeisterte.
Den Höhepunkt der Fahrt bildete der gemeinsame Jugendgottesdienst am Sonntagmorgen, den Frank Hofmann mit über 100 Teilnehmenden feierte. Auch externe Jugendbetreuende, die nicht in der Jugendherberge untergebracht waren, nahmen teil. Die Versammlungen und Proben fanden während der gesamten Zeit im Speisesaal statt, der exklusiv für die Jugendgruppe zur Verfügung stand.
Jugendgottesdienst in Herne: Freundschaft und Brüderlichkeit
Passend zum Motto der Mehrtagesfahrt „Gemeinsam statt einsam“ war auch das Bibelwort aus Sprüche 17,17, das dem Jugendgottesdienst am Sonntag, dem 13. Juli 2025 zugrunde lag: „Ein Freund liebt allezeit, und ein Bruder wird für die Not geboren.“ Priester Frank Hofmann, Bezirksjugendbetreuer im Bezirk Herne, feierte den Gottesdienst mit den jungen Christen aus den Bezirken Recklinghausen, Ruhr-Mitte und Herne. Freundschaft und Brüderlichkeit sind die zentralen Begriffe dieses Bibelworts, und das größte Beispiel dafür ist Jesus Christus, so Priester Hofmann in seiner Predigt. Er empfahl den Jugendlichen, Freundschaften zu pflegen und auch in schwierigen Situationen nicht aufzugeben. Dies gelte insbesondere für unseren besten Freund, Jesus Christus. Brüderlichkeit sei vor allem dann gefordert, wenn jemand Hilfe braucht und Solidarität gefragt ist. Priester Hofmann bezog sich auf das von Stammapostel Jean-Luc Schneider ausgegebene Jahresmotto „Es ist Zeit, Gutes zu tun.“ „Lasst uns über kleine gute Taten nachdenken und als Christen aufeinander achten.“ so sein Wunsch an die jungen Christen.
Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Jugendchor, bestehend aus Sängerinnen und Sängern der drei Bezirke, umrahmt. Zudem sang Bezirksältester in Ruhe Eduard Nieland zwei von ihm geschriebene Lieder zusammen mit den Gottesdiensteilnehmern, die das Thema des Gottesdienstes unterstrichen: „Liebe deinen Nächsten“ und „Ich komm mit, Schritt für Schritt.“
Nach dem Gottesdienst gaben die Bezirksjugendbetreuer nicht nur ihre Eindrücke über die diesjährige Mehrtagesfahrt wieder, sondern blickten auch voraus auf das nächste Jahr. So können sich die Jugendlichen der drei Bezirke auf das Wochenende um Fronleichnam 2026 freuen, an dem eine Mehrtagesfahrt zum Möhnesee stattfinden wird. Einzelheiten dazu werden in den nächsten Monaten erarbeitet und bekanntgegeben.
Fotogalerien unter Jugendfahrt 2025
© Bezirk Herne
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