Herne. Am Sonntagmorgen, 2. März 2025, versammelten sich Jugendliche und Geschwister aus dem gesamten Bezirk zu einem besonderen Jugendgottesdienst, der ganz im Zeichen der Fürbitte für die Entschlafenen stand. Geleitet wurde der Gottesdienst von Bezirksjugendbetreuer und Priester Frank Hofmann, der die Jugendlichen herzlich begrüßte und auf die Bedeutung dieses besonderen Tages hinwies.
Bereits am Vorabend kamen zahlreiche Geschwister des gesamten Bezirks Herne zu einer feierlichen Andacht zusammen, die von der Jugend ausgerichtet wurde. In einem stillen Moment entzündeten die Teilnehmenden Lichter für verstorbene Angehörige und Freunde – ein bewusstes Zeichen der Verbundenheit mit den Seelen in der jenseitigen Welt.
„Gott will, dass allen Menschen geholfen wird“
Grundlage des Gottesdienstes war das Bibelwort aus Psalm 107, 19–20:
"Die dann zum Herrn riefen in ihrer Not, half er aus ihren Ängsten; er sandte sein Wort und machte sie gesund und er rettete sie, dass sie nicht starben."
Priester Hofmann verdeutlichte, dass Gottes Liebe keine Grenzen kennt – weder für Lebende noch für Verstorbene. Er sprach über die Hoffnung auf das ewige Leben und erklärte, dass die Sakramente, die auf Erden gespendet werden, auch für die Seelen in der jenseitigen Welt wirksam sind.
„Wir können ein Licht sein“
Diakon Marcel Osthoff verwies auf die Bibelstelle 1. Korinther 15,29, die das stellvertretende Taufen für Verstorbene erwähnt. Das Gebet und die Fürbitte der Lebenden seien entscheidend, um den Seelen in der jenseitigen Welt den Weg zu Gott zu ebnen, erklärte er.
Diakon Dagobert Volkmann stellte das biblische Bild der vier Freunde in den Mittelpunkt, die einen Gelähmten zu Jesus brachten (Markus 2,1–12). „Wir können für die Entschlafenen das sein, was diese Freunde für den Gelähmten waren: ein Wegweiser zu Jesus“, sagte er.
Evangelist Carsten Maaß sprach über das Thema Versöhnung und bereitete die Gemeinde auf die Feier des Heiligen Abendmahls vor. „Die Versöhnung kann manchmal nicht mehr auf dieser Erde stattfinden – aber durch Christus ist sie trotzdem möglich“, betonte er.
Nach dem Gottesdienst blieben viele Jugendliche noch zu Gesprächen bei Fingerfood und Getränken zusammen. Dabei tauschten sie sich über die Predigt und ihre persönlichen Glaubenserfahrungen aus.
© Bezirk Herne
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