Herne (Bezirk). Bezirksapostel Stefan Pöschel feierte am Mittwoch, 9. Oktober 2024, den ersten Gottesdienst als Leiter des Kirchenbezirks Westdeutschland im Herner Kirchenbezirk.
Als ehemaliger Waltroper ist der neue Bezirksapostel eigentlich Kirchenmitglied im Bezirk Herne. So war es auch nicht der Besuch eines „Unbekannten“, als er den Gottesdienst mit den Gemeinden des Bezirks Herne feierte. Die Mitglieder aller Gemeinden waren zum Gottesdienst in die Kirche nach Herne-Wanne-Eickel eingeladen.
Demut – realistische Selbsteinschätzung
Grundlage des Gottesdienstes war der Bibeltext aus Lukas 14 Vers 11: Denn wer sich selbst erhöht, der soll erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der soll erhöht werden.
Der Bezirksapostel führte aus, wie Jesus Christus die Menschen bei einem Gastmahl beobachtete und bemerkte, dass die „oberen Plätze“ besonders begehrt waren. In einem Gleichnis erläuterte Jesus Christus, dass Bescheidenheit und Demut zu den Eigenschaften zählen, die Gott anerkenne. Als Ziel christlichen Glaubens gehöre nicht der Wunsch zu herrschen, sondern an der Seite Christi im Friedensreich die Menschen in die Nachfolge Jesu zu führen. Zur Erniedrigung gehöre:
Letztlich erhöhe Gott diejenigen, die sich nicht selbst erhöhen, sondern ihm in Demut nachgefolgt sind. Die wahrhaft Demütigen werde Gott in sein Reich führen.
Co-Predigt von Apostel Thorsten Zisowski
Apostel Zisowski wies darauf hin, dass die menschliche Schwäche der Überheblichkeit auch im Kreis der Jünger Jesu ein Problem darstellte. Hier war es zu einem Rangstreit gekommen (u.a. Markus 9 Vers 34). Echte Demut im Bewusstsein der eigenen Fähigkeiten sei ein Merkmal des christlichen Lebens.
Nach dem Gottesdienst verabschiedete sich der neue Bezirksapostel persönlich von allen Gottesdienstteilnehmern.
© Bezirk Herne
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